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Beruf Elektriker

7.804 Elektriker Jobs auf Jobbörse.de

Zur Berufsorientierung als Elektriker
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Servicetechniker / Elektriker / Elektroniker (m/w/d) im Bereich Schweißtechnik merken
Servicetechniker / Elektriker / Elektroniker (m/w/d) im Bereich Schweißtechnik

Fronius Deutschland GmbH | Schönaich

Werde Servicetechniker / Elektriker / Elektroniker (m/w/d) im Bereich Schweißtechnik in Stuttgart. Deine Hauptaufgaben umfassen die Reparatur von Schweißgeräten sowie die Inbetriebnahme und Software-Updates von Fronius Systemen. Du bringst eine abgeschlossene elektrotechnische Berufsausbildung mit und hast Freude an teamorientierter Arbeit. Regionale Reisebereitschaft und gute PC-Kenntnisse sind ebenfalls wichtig. Wir bieten dir moderne Arbeitsplätze in einem nachhaltigen Unternehmen sowie attraktive Vergütung und Gesundheitsförderung. Werde Teil eines engagierten Teams und profitiere von umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und einem familiären Betriebsklima! +
Betriebliche Altersvorsorge | Gesundheitsprogramme | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Elektroniker*in / Betriebselektriker*in (m/w/d) merken
Elektroniker*in / Betriebselektriker*in (m/w/d)

Membion GmbH | Monschau

Was du mitbringen solltest: Du hast eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker*in für Betriebstechnik, Industrieelektriker*in oder eine vergleichbare Qualifikation; Du bringst idealerweise Erfahrung im Bereich Wartung und Instandhaltung von Maschinen +
Betriebliche Altersvorsorge | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Servicetechniker / Elektriker / Elektroniker (m/w/d) im Bereich Schweißtechnik merken
Servicetechniker / Elektriker / Elektroniker (m/w/d) im Bereich Schweißtechnik

Fronius Deutschland GmbH | Stuttgart

Werde Servicetechniker, Elektriker oder Elektroniker (m/w/d) im Bereich Schweißtechnik am Standort Stuttgart (Schönaich). Du übernimmst die Reparatur und den Service von Schweißgeräten sowie die elektronische und softwaretechnische Inbetriebnahme. Mit einer abgeschlossenen elektrotechnischen Berufsausbildung und einer kundenorientierten Einstellung bist du ideal für diese Position. Wir bieten dir moderne Arbeitsplätze, eine attraktive Vergütung und betriebliche Altersversorgung. Profitiere von einem familiären Betriebsklima, flachen Hierarchien und einem anspruchsvollen Aufgabengebiet. Werde Teil unseres engagierten Teams und profitiere von kontinuierlicher Weiterbildung "on the job". +
Betriebliche Altersvorsorge | Gesundheitsprogramme | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Mechatroniker / Elektroniker / Industrieelektriker (m/w/d) als Monteur Eisenbahn-, Leit- und Sicheru merken
Mechatroniker / Elektroniker / Industrieelektriker (m/w/d) als Monteur Eisenbahn-, Leit- und Sicheru

Scheidt & Bachmann Signalling Systems GmbH | Osnabrück

Mechatroniker / Elektroniker / Industrieelektriker (m/w/d) als Monteur Eisenbahn-, Leit- und Sicherungstechnik: Zur Unterstützung des Bereiches Außenmontage unserer Tochtergesellschaft Scheidt & Bachmann Signalling Systems GmbH in Deinem Einzugsgebiet +
Quereinstieg möglich | Weiterbildungsmöglichkeiten | Unbefristeter Vertrag | Work-Life-Balance | Kinderbetreuung | Firmenwagen | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Mechatroniker / Elektroniker / Industrieelektriker (m/w/d) als Monteur Eisenbahn-, Leit- und Sicheru merken
Mechatroniker / Elektroniker / Industrieelektriker (m/w/d) als Monteur Eisenbahn-, Leit- und Sicheru

Scheidt & Bachmann Signalling Systems GmbH | Magdeburg

Mechatroniker / Elektroniker / Industrieelektriker (m/w/d) als Monteur Eisenbahn-, Leit- und Sicherungstechnik: Zur Unterstützung des Bereiches Außenmontage unserer Tochtergesellschaft Scheidt & Bachmann Signalling Systems GmbH in Deinem Einzugsgebiet +
Quereinstieg möglich | Weiterbildungsmöglichkeiten | Unbefristeter Vertrag | Work-Life-Balance | Kinderbetreuung | Firmenwagen | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Entstör-Elektriker*in in Wechselschicht merken
Entstör-Elektriker*in in Wechselschicht

Landeshauptstadt Hannover | Hannover

Werde Entstör-Elektriker*in in Wechselschicht bei der Stadtentwässerung Hannover! Seit über 125 Jahren setzen wir uns für Umwelt- und Klimaschutz ein. Mit einem Kanalnetz von über 2.500 Kilometern und zwei Großkläranlagen betreuen wir das Abwasser von etwa 750.000 Menschen. Ihre Aufgaben umfassen das Erkennen und Beseitigen von Fehlern in der Prozessleittechnik und die Instandsetzung von Elektroanlagen. Bringen Sie Ihre Expertise in einem engagierten Team ein! Gestalten Sie Ihre Zukunft klar und profitieren Sie von einer stabilen Anstellung in einem innovativen Betrieb! +
Barrierefreiheit | Weiterbildungsmöglichkeiten | Kantine | Betriebliche Altersvorsorge | Unbefristeter Vertrag | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Elektriker / Elektrotechniker als Servicetechniker PV-Anlagen (m/w/d) merken
Elektriker / Elektrotechniker als Servicetechniker PV-Anlagen (m/w/d)

Enovos Renewables O&M GmbH | Werder (Havel)

Unser Tochterunternehmen DiSUN in Werder sucht ab sofort einen Elektriker oder Elektrotechniker als Servicetechniker für PV-Anlagen (m/w/d). Sie übernehmen spannende Aufgaben, wie die Überwachung von Anlagen durch Monitoringsysteme und das Management von Betriebsführungsprozessen. Zu den Hauptaufgaben gehören die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Service-Einsätzen in Solarparks und PV-Dachanlagen in Ostdeutschland. Sie führen Inspektionen, Wartungen sowie Instandsetzungen durch und beheben Störungen. Auch die Begleitung externer Firmen und digitale Dokumentation Ihrer Einsätze gehören zu Ihrem Tätigkeitsbereich. Ein Abschluss in Elektro-/Energietechnik oder eine vergleichbare Qualifikation setzen wir voraus. +
Homeoffice | Flexible Arbeitszeiten | Erfolgsbeteiligung | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Montageelektriker / Elektromonteur / Handlanger (m/w/d) merken
Montageelektriker / Elektromonteur / Handlanger (m/w/d)

MS Montageservice AG | Leuggern

Wir suchen eine Person mit folgendem Profil: Abgeschlossene Ausbildung als Montageelektriker EFZ, Elektromonteur EFZ oder vergleichbare Qualifikation; Berufserfahrung im Bereich Elektroinstallationen von Vorteil; Selbstständiges, zuverlässige und exakte +
Gutes Betriebsklima | Weiterbildungsmöglichkeiten | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Elektriker Instandhaltung (m/w/d) merken
Elektriker Instandhaltung (m/w/d)

Alois Berger GmbH & Co. Präzisions-Maschinenbauteile KG | Wertach

Auf der Suche nach einem Elektriker für Instandhaltungsarbeiten (m/w/d)? Bei uns übernehmen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten an Produktionsanlagen und sorgen für deren Funktionalität. Eigenverantwortliche Fehlersuche und Störungsbehebung an Maschinen sind Teil Ihres Aufgabengebiets. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in Elektrik, Elektronik oder Mechatronik sowie mehrjährige Erfahrung in der industriellen Instandhaltung. Ihre lösungsorientierte und teamfähige Arbeitsweise macht Sie zum idealen Kandidaten. Profitieren Sie von hoher Arbeitsplatzsicherheit in zukunftsorientierten Branchen wie Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik und E-Mobility! +
Gutes Betriebsklima | Weiterbildungsmöglichkeiten | Weihnachtsgeld | Urlaubsgeld | Vermögenswirksame Leistungen | Betriebliche Altersvorsorge | Flexible Arbeitszeiten | Einkaufsrabatte | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Elektroniker, Elektriker, Mechatroniker (m/w/d) als Servicetechniker merken
Elektroniker, Elektriker, Mechatroniker (m/w/d) als Servicetechniker

Minimax GmbH | Nürnberg, Mittelfranken

Entdecken Sie Ihre Karrierechance bei Minimax, einem der führenden Anbieter im Brandschutz! Wir stehen weltweit für innovative Technologien und exzellente Forschung. Wenn Sie im Einsatzgebiet Nürnberg, Lichtenfels, Bayreuth oder Bamberg tätig werden möchten, unterstützen wir Sie bei jedem Schritt. Ihre Aufgaben umfassen das Prüfen, Warten und Reparieren von Brandmeldeanlagen. Bei Störungen ist Ihre Fachkenntnis gefragt, um Fehler schnell zu beheben. Werden Sie Teil eines starken Teams und schützen Sie Leben, Werte und Umwelt – bewerben Sie sich noch heute! +
Unbefristeter Vertrag | Weihnachtsgeld | Betriebliche Altersvorsorge | Arbeitskleidung | Jobticket – ÖPNV | Corporate Benefit Minimax GmbH | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
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Beruf Elektriker

Beruf Elektriker

Welche Ausbildung benötigt man als Elektriker?

Der Beruf des Elektrikers/der Elektrikerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Bezeichnung Elektriker/in ist veraltet, gehört aber immer noch zum gängigen Sprachgebrauch. Die offizielle Bezeichnung lautet Elektroniker/in.

Für den Zugang zum Beruf benötigt man eine klassische Ausbildung. Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre. Es handelt sich um eine sogenannte duale Berufsausbildung, die in einem Handwerksbetrieb oder einem Industrieunternehmen und parallel in einer Berufsschule stattfindet. Die schulische Berufsausbildung kann an mehreren Tagen pro Woche stattfinden oder innerhalb eines Blockunterrichtes geregelt sein. Der Ausbildungsberuf unterteilt sich in vier Fachbereiche:

  • Elektroniker/in für Energie und Gebäudetechnik
  • Elektroniker/in für System- und Automatisierungstechnik
  • Elektroniker/in für Telekommunikations- und Informationstechnik
  • Elektroniker/in für Automatisierungstechnik im Handwerk

Eine weitere anerkannte Berufsausbildung ist die betriebsinterne Lehre zum/zur Industrieelektriker/in. Diese Ausbildung dauert zwei Jahre und ist in die beiden Fachrichtungen Geräte und Systeme und Betriebstechnik unterteilt.

Der Zugang zu allen Berufsausbildungen im Bereich Elektrik/Elektronik setzt keine qualifizierte Schulbildung voraus. Die Mindestanforderung der meisten Unternehmen ist der Realschulabschluss. Ein kleiner Teil tritt die Ausbildung mit Abitur an.

Welche Fähigkeiten braucht man als Elektriker?

Der gesamte Tätigkeitsbereich erfordert ein hohes Maß an Verantwortung. Diese gilt auf allen Ebenen. Elektrische Arbeiten müssen immer gewissenhaft erfolgen. Mitmenschen dürfen zu keiner Zeit in Gefahr gebracht werden. Auch die eigene Sicherheit hat bei allen Arbeiten Priorität. Eine Grundvoraussetzung für diesen Beruf ist ein vorsichtiger und verantwortungsbewusster Umgang mit elektrischen Geräten und stromleitenden Kabeln und Verteilern.

Sie können als Elektriker/in nur erfolgreich sein, wenn Sie ein hohes Interesse an elektrischen Arbeitsweisen und Abläufen mitbringen. Idealerweise verschmelzen technisches Verständnis mit handwerklichem Geschick. Auch Fingerfertigkeit ist gefragt.

Viele Arbeitsgeräte sind technisch hoch entwickelt oder sogar computergesteuert. Ein versierter Umgang sollte selbstverständlich sein. Auch IT-Basiswissen sollte vorhanden sein.

Der Elektronikbereich wird stetig weiterentwickelt. Das bedeutet auch für Sie, dass Sie die Bereitschaft haben, sich stetig weiterzubilden. Innerhalb der Industrie arbeiten Sie untergeordnet oder innerhalb von Abteilungen und Projekten. Hier ist Teamfähigkeit unerlässlich.

Wie viel verdient ein Elektriker?

Da der gesamte Beruf mit einer hohen Verantwortung einhergeht, sind die Verdienste hervorragend. Im Vergleich zu vielen anderen Handwerksberufen liegt das Gehalt sogar deutlich höher.

Während der Ausbildung:

Das monatliche Bruttogehalt während der Ausbildung ist von vielen Kriterien abhängig. In kleinen Handwerksbetrieben ist der Verdienst geringer als in international agierenden Großunternehmen. Auch regional gibt es große Unterschiede. Die Verdiensthöhe ist nach den Lehrjahren gestaffelt:

  • Bruttojahresverdienst im 1. Ausbildungsjahr zwischen ca. 8100 und 10.800 €
  • Bruttojahresverdienst im 2. Ausbildungsjahr zwischen ca. 8400 und 11.200 €
  • Bruttojahresverdienst im 3. Ausbildungsjahr zwischen ca. 9600 und 12.000 €
  • Bruttojahresverdienst im 4. Ausbildungsjahr zwischen ca. 10.100 und 13.000 €

Als Berufseinsteiger:

Das Einstiegsgehalt richtet sich in erster Linie nach der Berufsausbildung. Ganz entscheidend sind das Tätigkeitsfeld während der Ausbildungszeit und die Abschlussnote. Auch der Standort des Unternehmens fließt in den Verdienst mit ein. In einigen Regionen herrscht Fachkräftemangel. Hier kann man höhere Einstiegsgehälter aushandeln. Das monatliche Bruttoeinstiegsgehalt sollte bei ca. 2000 € liegen. Es überschreitet nur selten die 3000-Euro-Grenze.

Mit Berufserfahrung:

Das Durchschnittsgehalt eines berufserfahrenen Elektrikers/in liegt monatlich zwischen 2900 und 4000 €. Auch hier gibt es deutliche Unterschiede. Leitende Elektriker/innen im Bereich der Betriebstechnik sind einer hohen Gehaltsklasse zugeordnet. Die Gehälter im kleinen Handwerksbetrieb fallen in die unteren Lohnklassen.

Welche Aufgaben hat man als Elektriker?

Das Aufgabengebiet ist sehr vielfältig und richtet sich nach der Fachrichtung und der Spezialisierung des Unternehmens. Die Basisaufgaben bestehen in der Montage, der Reparatur und der Inbetriebnahme von elektrischen Anlagen und Geräten. Das Tätigkeitsfeld während der Ausbildung ist anders strukturiert und bezieht auch wichtige Sicherheitsmerkmale mit ein.

Während der Ausbildung:

Die Aufgaben während der Ausbildungszeit werden zum Teil von der Handwerkskammer vorgegeben und orientieren sich an den Lehrjahren. Im ersten Lehrjahr wird der/die Auszubildende an den Beruf herangeführt.

Oberste Priorität hat die Aufklärung über Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen. Die können sich auf den Eigenschutz beziehen oder auf den sicheren Umgang mit Geräten und Anlagen ausgelegt sein. So werden die Schutzmaßnahmen in Bezug auf die Materialauswahl und den vorhandenen Stromkreis koordiniert.

Weitere Tätigkeiten beziehen sich auf den Zusammenbau von Schaltern, Gehäusen und Einschüben. Vermittelt werden auch die handwerklichen Grundkenntnisse, zum Beispiel im Umgang mit Werkzeugen und Zubehörteilen.

Im zweiten und dritten Lehrjahr werden alle Aufgabengebiete intensiviert und erweitert. Ab jetzt wird auch innerhalb der Anschlusstechnik gearbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kabel- und Leitungstechnik. Diese wird in unterschiedliche Bereiche unterteilt:

  • Energieleitungen und Kabel
  • Hochfrequenzleitungen
  • Breitbandleitungen
  • Kommunikationsleitungen und Kabel

Jede einzelne Baugruppe wird an die entsprechende Digitaltechnik angepasst und mit Schnittstellen versehen.

Im klassischen Handwerksbetrieb wird nach dem ersten Lehrjahr der Kontakt zu den Kunden aufgebaut. Außentermine erfordern ein gepflegtes Erscheinungsbild, ein kompetentes Auftreten und den freundlichen Umgang mit Kunden. Der Arbeitsbereich bezieht sich auf die Untersuchung von Anlagen und Geräten. Unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen erfolgt dann die Reparatur und die (Wieder) Inbetriebnahme der Anlage oder des Gerätes.

Ab jetzt sind auch Lösungsansätze gefragt und der Meister/ die Meisterin erwartet funktionierende Reparaturvorschläge. Der Kunde muss zufriedengestellt werden. Geräte und Anlagen müssen schnell wieder ihren Betrieb aufnehmen.

Zum ersten Mal beinhaltet das Aufgabenfeld auch die Erstellung von Steuerprogrammen und die Analyse der Datenübertragung. Die einzelnen elektrischen Parameter werden analysiert, eingeordnet und für eine elektrische Lösung herangezogen.

Das dritte und vierte Lehrjahr präzisiert das Berufsbild mit der Installation von Leiteinrichtungen. Jede Schnittstelle wird untersucht und geprüft. Der Lehrling muss von nun an auch spezifische Netzwerkprüfungen durchführen und analysieren. Pneumatische und hydraulische Antriebe werden ebenfalls geprüft und instandgehalten.

Während der gesamten Lehrzeit steht die Sicherheit an erster Stelle. Jeder Arbeitsschritt wird auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit gesehen. Bei der Planung, Wartung und Installation fließen umweltpolitische Aspekte mit ein. Abschließend erfolgt auch ein Augenmerk auf die Digitalisierung von Prozessen und den perfekten Umgang mit computergesteuerten Anlagen.

Die Berufsschule intensiviert die Lernfelder und ist auf den theoretischen Aufgabenteil spezialisiert. Dieser bezieht sich aber nicht nur auf den einzelnen Ausbildungsberuf, sondern auch auf soziale und wirtschaftliche Aspekte innerhalb des Arbeitsfeldes. Das Unterrichtsfach Deutsch ist ein Pflichtfach. Hier lernen Schüler/innen den einwandfreien Kontakt mit Kunden und die fehlerfreie Erstellung eines Geschäftsbriefes.

Im Berufsleben:

Der Beruf des/der Elektrikers/in orientiert sich während des gesamten Berufslebens an vier tragenden Gesichtspunkten:

  • Installation von Bauteilen und Geräten
  • Reparatur, Wartung, Kontrolle und Instandhaltung
  • Veränderungen und Neuentwicklungen
  • Sicherheit und Vorsichtsmaßnahmen

Installation von Bauteilen und Geräten

Der Einbau von Geräten und Bauteilen bestimmt den Arbeitsalltag. Das Umfeld ist aber immer ein anderes. Der klassische Handwerksbetrieb installiert in Gebäuden und kümmert sich hier zum Beispiel um die Installation von elektrischen Leitungen oder die Schaltkreise von Heizungsanlagen. Innerhalb von Produktionsbetrieben bezieht sich das Arbeitsfeld auf Produktionsstraßen und Fließbänder.

Bei der Installation kann der Arbeitsbereich auch draußen liegen. Der Tiefbau unterteilt sich in den Einbau von elektrischen Geräten für die Versorgungssysteme, wie Wasser und Gas und digitale Kommunikationswege, wie Breitbandverlegungen.

Reparatur, Wartung, Kontrolle und Instandhaltung

Die Arbeiten werden entweder in Privathaushalten oder in Unternehmen durchgeführt. Der Privatkunde hat grundlegende Wünsche, wie die Reparatur der Außenbeleuchtung oder die elektrische Wartung der Heizanlage. Der Einsatz innerhalb von Unternehmen ist dagegen wesentlich umfangreicher. Anspruchsvoll ist die Instandhaltung von leitungsführenden Systemen oder die Wartung hochpräziser Anlagen.

Manche Einsätze sind eine echte Herausforderung. Die Reparatur eines Windrades erfolgt in luftiger Höhe. Der Einsatz im Bergwerk führt weit unter die Erde. Selbst Arbeiten unter Wasser oder hängend an einem Seil sind keine Seltenheit.

Veränderungen und Neuentwicklungen

Das gesamte Aufgabengebiet ist von ständigen Neuerungen betroffen. Diese beziehen sich in erster Linie auf die Weiterentwicklung und Präzision von elektrischen Anlagen. Aber auch neue digitale Techniken und Kommunikationsverbindungen erobern den Markt. Keine andere Branche erlebt solch eine rasante Entwicklung. Betriebe müssen darauf unmittelbar reagieren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wer in dieser Branche tätig ist, der kommt an Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen nicht vorbei.

Sicherheit und Vorsichtsmaßnahmen

Die Sicherheit ist ein ständiger Begleiter. Für bestimmte Aufgabenbereiche gibt es klare Vorgaben und oftmals auch gesetzliche Vorschriften. Die müssen innerhalb aller Arbeitsfelder eingehalten werden. Schon kleine Fehler können eine Kettenreaktion auslösen und Menschen in Lebensgefahr bringen.

Wo arbeitet ein Elektriker?

Der Arbeitsbereich hängt von der Ausbildung und der Fachrichtung ab. Wer eine Lehre in einem klassischen Ausbildungsbetrieb gemacht hat, der wird im weiteren Verlauf wohl kaum hoch entwickelte Elektroanlagen in Großkonzernen reparieren. Wer umgekehrt sein Handwerk in einem modernen Unternehmen gelernt hat, der kann schon mit dem Austausch einer Sicherung in einem Altbau überfordert sein.

Die Lehrjahre sind auch ein Meilenstein für die weitere Karriere. Das muss aber nicht heißen, dass man in einem Bereich festgefahren bleibt. Mit harter Arbeit und dem Willen, an seinen Fähigkeiten zu arbeiten, kommt man auch in anderen Arbeitsfeldern zurecht.

Das sind die gängigsten Arbeitsbereiche:

  • Energietechnik (Erneuerbare Energien)
  • Gebäudetechnik
  • System- und Automatisierungstechnik
  • IT und Telekommunikation

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Elektriker?

Die Aufstiegsmöglichkeiten in dieser Branche sind hervorragend. Besonders gefragt sind Fachkräfte mit langjähriger Berufserfahrung. Sie können schnell in leitende Positionen aufsteigen.

Eine Spezialisierung kann im Bereich Elektronik ein echter Vorteil sein. Viele Bereiche unterliegen einer stetigen Entwicklung. Wer hier Kompetenzen und aktuelle Weiterbildungsmaßnahmen vorweisen kann, übernimmt Führungsaufgaben.

Die Weiterbildung zum/zur Meister/in ist auch heute noch ein Sprungbrett für die Karriere und ein wichtiger beruflicher Aspekt in Bezug auf die Ausbildung. Ein Lehrling ist immer nur so gut, wie sein/seine Meister/in.