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Beruf Rechtspfleger

2.103 Rechtspfleger Jobs auf Jobbörse.de

Zur Berufsorientierung als Rechtspfleger
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Duales Studium zum/zur Diplom-Rechtspfleger/in (FH) - Beamtenlaufbahn des gehobenen Justizdienstes (w/m/d) merken
Duales Studium zum/zur Diplom-Rechtspfleger/in (FH) - Beamtenlaufbahn des gehobenen Justizdienstes (w/m/d)

Oberlandesgerichte in Baden-Württemberg | Ellwangen (Jagst)

Der Beruf des Rechtspflegers bietet eine spannende Kombination aus Theorie und Praxis. Mit einer attraktiven Vergütung von Beginn an eröffnen sich vielversprechende Karrierechancen. Rechtspfleger handeln unabhängig und sind ausschließlich an Recht und Gesetz gebunden, ähnlich wie Richter. Diese Weisungsfreiheit verleiht dem Beruf eine besondere Attraktivität und Verantwortung. Ohne Rechtspfleger wäre das Justizsystem ineffizient, denn sie sind entscheidend für das reibungslose Funktionieren von Gerichten und Staatsanwaltschaften. Entscheide dich für diesen vielseitigen Beruf, der dir nicht nur persönliche Erfüllung, sondern auch einen sicheren Arbeitsplatz bietet. +
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Duales Studium zum/zur Diplom-Rechtspfleger/in (FH) - Beamtenlaufbahn des gehobenen Justizdienstes (w/m/d)

Oberlandesgerichte in Baden-Württemberg | Oberndorf am Neckar

Der Beruf des Rechtspflegers bietet eine spannende Kombination aus Verantwortung, Theorie und Praxis. Durch ein praxisnahes Studium erreichst du von Anfang an eine attraktive Bezahlung. Rechtspfleger entscheiden unabhängig und eigenverantwortlich, da sie nicht an Weisungen von Vorgesetzten gebunden sind. Dies macht diesen Beruf besonders attraktiv innerhalb der europäischen Justizlandschaft. Als Rechtspfleger trägst du entscheidend zur Funktionsfähigkeit von Gerichten und Staatsanwaltschaften bei. Wenn du einen vielseitigen Beruf mit besten Perspektiven suchst, ist die Karriere als Rechtspfleger genau das Richtige für dich. +
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Duales Studium Diplom-Rechtspfleger (m/w/d)

Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen | Mönchengladbach

Entdecke ein spannendes duales Studium im Beamtenverhältnis bei der Justiz NRW. Als Diplom-Rechtspfleger (m/w/d) übernimmst Du vielfältige Aufgaben in Gerichten und Staatsanwaltschaften. In dieser Position triffst Du eigenverantwortliche Entscheidungen, ganz unabhängig von Vorgesetzten. Deine Tätigkeit umfasst wichtige Aufgaben wie die Eintragung von Hauskäufen im Grundbuch, Erteilung von Erbscheinen und die Durchführung von Zwangsversteigerungen. Außerdem bist Du in der Abwicklung von Insolvenzverfahren und der Organisation von Gläubigerversammlungen tätig. Starte jetzt Deine Karriere und nutze die hervorragenden Übernahmechancen! +
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Duales Studium Diplom-Rechtspfleger (m/w/d)

Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen | Grevenbroich

Starte Deine Karriere mit einem dualen Studium bei der Justiz NRW als Diplom-Rechtspfleger (m/w/d) und profitiere von hervorragenden Übernahmechancen. In diesem spannenden Beamtenverhältnis übernimmst Du eigenverantwortlich vielfältige Aufgaben in Gerichten und Staatsanwaltschaften. Deine Entscheidungen triffst Du unabhängig, stets im Einklang mit Recht und Gesetz. Zu Deinen Tätigkeiten gehören die Verwirklichung von Hauskäufen, die Erteilung von Erbscheinen und die Abwicklung von Insolvenzverfahren. Werde verantwortlich für die Eintragungen im Grundbuch sowie Zwangsversteigerungen von Immobilien. Nutze die Chance, ein gefragter Rechtspfleger zu werden! +
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Diplom-Rechtspfleger:in (gehobener Dienst)

FH Güstrow (Land MV) | Güstrow

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger spielen eine zentrale Rolle in der deutschen Justiz und übernehmen vielfältige, verantwortungsvolle Aufgaben. Sie arbeiten in Gerichten und Staatsanwaltschaften und treffen eigenverantwortlich Entscheidungen, die einst Richterinnen und Richtern vorbehalten waren. Ihr Aufgabenbereich umfasst Grundbuchsachen, Zwangsversteigerungen und Insolvenzverfahren, was spannende Herausforderungen bietet. Zudem erteilen sie Genehmigungen in familien- und betreuungsgerichtlichen Angelegenheiten. Auch im Nachlassverfahren sind sie essenziell, indem sie Erbscheine ausstellen und Testamente eröffnen. Schließlich überwachen sie die Amtsführung von Betreuern durch die Prüfung von Jahresberichten und -abrechnungen. +
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Diplom-Rechtspfleger/in (FH) (m/w/d)

Land Niedersachsen | Braunschweig

Um sich für das Studium zum Diplom-Rechtspfleger (FH) zu qualifizieren, benötigen Sie die allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder einen gleichwertigen Abschluss. Zudem dürfen Sie das 40. Lebensjahr (bei Schwerbehinderung 45 Jahre) noch nicht erreicht haben. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist ebenfalls Voraussetzung. Ausnahmen gelten für Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheins sowie Personen gemäß § 7 Abs. 2 Soldatenversorgungsgesetz. Bei Bewerbungen, die durch die Betreuung eines Kindes unter 18 Jahren verzögert wurden, steigt die Altersgrenze um drei Jahre pro Kind. Maximal können Sie bis zu 46 Jahre alt sein, um sich zu bewerben. +
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Dipl.-Rechtspfleger -FH- (m/w/d) 9/2026 - Beamtenlaufbahn des gehobenen Justizdienstes merken
Dipl.-Rechtspfleger -FH- (m/w/d) 9/2026 - Beamtenlaufbahn des gehobenen Justizdienstes

Amtsgericht Gießen | Gießen

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind essenzielle Fachjuristen im gehobenen Justizdienst, die in Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig sind. Sie tragen entscheidend dazu bei, das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat und die Demokratie zu stärken. Diese Experten agieren sachlich unabhängig und treffen Entscheidungen gemäß Recht und Gesetz, ohne äußere Einflüsse. Ihre Aufgaben sind vielfältig und umfassen unter anderem die Eröffnung von Testamenten sowie die Klärung von Erbberechtigungen. Auch bei Insolvenzverfahren stellen sie eine gerechte Vermögensverteilung sicher. Durch ihre Arbeit fördern sie die Rechtsstaatlichkeit und tragen zur Stabilität der Gesellschaft bei. +
Homeoffice | Gutes Betriebsklima | Vermögenswirksame Leistungen | Kantine | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
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Dipl.-Rechtspfleger -FH- (m/w/d) 9/2026 - Beamtenlaufbahn des gehobenen Justizdienstes

Oberlandesgericht Frankfurt | Frankfurt

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind unabhängige Beamte des gehobenen Justizdienstes, die bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Ministerien tätig sind. Sie tragen dazu bei, das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat zu stärken und lösen spannende Fälle, wie die Eröffnung eines Testaments. Als Fachjuristen treffen sie eigenständig Entscheidungen nach Recht und Gesetz, ohne Anweisung von Vorgesetzten. Bei Insolvenzverfahren achten sie auf gerechte Vermögensverteilung bei Unternehmen. Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger spielen eine wichtige Rolle in der Stärkung der Demokratie durch ihre Arbeit im Justizdienst. +
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Dipl.-Rechtspfleger -FH- (m/w/d) 9/2026 - Beamtenlaufbahn des gehobenen Justizdienstes

Amtsgericht Wiesbaden | Wiesbaden

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind Fachjuristen im gehobenen Justizdienst, die an Gerichten, Staatsanwaltschaften und Ministerien arbeiten. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Rechtssystem und fördern das Vertrauen der Bürger in die Demokratie. In ihrer sachlichen Unabhängigkeit treffen sie Entscheidungen eigenständig, ähnlich wie Richter. Ihre Aufgaben sind vielfältig und spannend, von der Testamentseröffnung bis zur Erbenfeststellung nach einem Todesfall. Zudem überwachen sie im Insolvenzfall die gerechte Verteilung von Unternehmensvermögen. So tragen Rechtspfleger aktiv zur Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft bei. +
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Dipl.-Rechtspfleger -FH- (m/w/d) 9/2026 - Beamtenlaufbahn des gehobenen Justizdienstes

Amtsgericht Fulda | Fulda

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger spielen eine zentrale Rolle im gehobenen Justizdienst, indem sie als Fachjuristen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig sind. Ihre Verantwortung umfasst entscheidende gerichtliche Aufgaben, die das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat stärken. In ihrer sachlich unabhängigen Position treffen sie, ähnlich wie Richter, eigenständig Entscheidungen nach Recht und Gesetz. Oft lösen sie spannende Fälle, wie die Eröffnung eines Testaments und die Feststellung von Erben nach einem Todesfall. Zudem überwachen sie die gerechte Vermögensverteilung während eines Insolvenzverfahrens und gewährleisten so die Fairness im Prozess. Rechtspfleger sind somit unverzichtbar für die Integrität der deutschen Justiz. +
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Beruf Rechtspfleger

Beruf Rechtspfleger

Welche Ausbildung benötigt man als Rechtspfleger?

Die Ausbildung zum Rechtspfleger/ zur Rechtspflegerin dauert drei Jahre und wird auch Vorbereitungsdienst genannt. Um hierfür zugelassen zu werden, müssen Sie ein Abitur oder Fachabitur haben und eine Aufnahmeprüfung bestehen. Qualifizierte Beamte des mittleren Justizdienstes können sich ebenfalls bewerben.

Das duale Studium findet an einer staatlichen Fachhochschule statt und beinhaltet neben den theoretischen Teilen auch praktische Abschnitte bei Gerichten oder Staatsanwaltschaften. Es endet mit der Rechtspflegerprüfung. Das Bestehen dieser Staatsprüfung ist die Grundvoraussetzung, um als Beamter im Bereich Diplom-Rechtspflege arbeiten zu können.

Welche Fähigkeiten braucht man als Rechtspfleger?

Um als Rechtspfleger/in erfolgreich zu sein, sollten Sie gut mit Verantwortung umgehen können, Entscheidungen treffen und gutes soziales Verständnis haben, denn Sie entscheiden selbstständig über gerichtliche Fälle und sind keinen Weisungen, sondern nur dem Gesetz unterworfen. Eine gewisse Menschenkenntnis ist hierfür von Vorteil, um Situationen einzuschätzen und juristisch einzuordnen.

Als Beamte des gehobenen Justizdienstes sind Sie oft in Führungspositionen tätig und brauchen hierfür viel Eigeninitiative, Entschlussfreudigkeit und Leistungsbereitschaft. Ihr Aufgabenbereich ist vielseitig und Sie tragen die Verantwortung für Ihre Mitarbeiter. Organisationstalent ist eine der wichtigsten Kompetenzen für diesen Beruf, da Sie mit komplexen Sachverhalten umgehen, die eine direkte Auswirkung auf die Betroffenen haben. Deshalb sollten Sie nie den Überblick verlieren.

Zusätzlich zu Ihren Fachkenntnissen des Rechtswesens, brauchen Sie eine hohe Auffassungsgabe und gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise. Im Umgang mit Rat suchenden Personen, Rechtsanwälten, Notaren, Vormündern, verurteilten Personen und anderen, sind Ihre Sozialkompetenzen gefragt und Sie müssen sich Ihrer Position bewusst sein. Der Beruf kommt mit viel Verantwortung für Personen und Sachgegenstände und Sie müssen stets unparteiisch und objektiv bleiben.

Wie viel verdient ein Rechtspfleger?

Das Gehalt von Rechtspflegern ist tariflich festgelegt und schon in Ihrer Ausbildung verdienen Sie gut. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt Ihr Einkommen und Sie können in höhere Besoldungsklassen aufsteigen.

Während der Ausbildung: Anders als bei vielen Ausbildungen, bekommt man beim dualen Studium der Rechtspflege einen Anwärterbezug, da Sie Beamte auf Widerruf sind. Im Gegensatz zur Ausbildungsvergütung bleibt das Gehalt während der gesamten Zeit gleich. Sie verdienen also in allen drei Jahren rund 1.220 € brutto pro Monat. Je nach Bundesland können diese Angaben abweichen und es kommen eventuell Zulagen wie Familienzuschläge dazu.

Als Berufseinsteiger: Zu Beginn Ihrer Karriere können Sie als Rechtspfleger/in rund 2.300 € bis 3.000 € brutto pro Monat verdienen. Es kommt darauf an, in welchem Bundesland Sie leben und für welchen Arbeitgeber Sie tätig sind. Große Unternehmen zahlen meist besser als kleine.

Mit Berufserfahrung: Im Laufe der Zeit können Sie Ihr Gehalt auf bis zu 4.000 € und eventuell sogar bis auf über 5.500 € im Monat steigern. Gegebenenfalls müssen Sie dafür Zusatzqualifikationen erwerben oder Fortbildungen machen. Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt es auch hier. In Hamburg liegt der Durchschnitt bei etwa 4.000 € brutto monatlich, in Nord-Rhein-Westfalen bei ca. 3.900 €. In Sachsen-Anhalt oder Brandenburg hingegen verdienen Sie durchschnittlich nur etwa 3.200 € im Monat. Bitte beachten Sie, dass die Bundesländer unterschiedlich hohe Lebenshaltungskosten haben.

Welche Aufgaben hat man als Rechtspfleger?

Das Berufsbild des Rechtspflegers/ der Rechtspflegerin beinhaltet die selbstständige und eigenverantwortliche Arbeit an Angelegenheiten der freiwilligen und streitigen Gerichtsbarkeit. Die freiwillige Gerichtsbarkeit umfasst zum Beispiel Register-, Familien und Grundbuchsachen, während Mahn- und Insolvenzverfahren zur streitigen Gerichtsbarkeit zählen. Auf der Grundlage von Gesetzen und Rechten treffen Sie Entscheidungen in den verschiedenen Fällen aus unterschiedlichen rechtlichen Bereichen.

Während der Ausbildung: In den meisten Bundesländern verbringen Sie das erste Jahr in der Hochschule, wo Ihnen die Grundlagen der verschiedenen Rechtsgebiete erläutert werden. Die theoretischen Inhalte des Studiums umfassen zum Beispiel:

  • das Grundbuchrecht
  • das Registerrecht
  • das Betreuungsrecht
  • das Zwangsvollstreckungsrecht
  • das Vertragsrecht
  • das Familienrecht
  • das Erbrecht
  • das Insolvenzrecht
  • das Handels- und Gesellschaftsrecht
  • die Betriebswirtschaftslehre

Nach der Theoriephase folgen einige Monate praktische Erfahrung. Während des Praxisteils Ihrer Ausbildung lernen Sie die verschiedenen Abteilungen eines Amtsgerichts oder der Staatsanwaltschaft kennen und führen dort unter Anleitung zum Beispiel Register, nehmen Klageanträge auf oder bearbeiten Insolvenzangelegenheiten.

Sie lernen außerdem, wie man Probleme löst, effektiv kommuniziert und organisiert arbeitet.

Im Berufsleben: Wenn Sie bei einem Amtsgericht angestellt sind, kommen folgende Tätigkeiten auf Sie zu:

  • Grundbuchrecht: über Anträge auf Eintragung von Eigentum, Wohnrechte, Erbbaurechte, Wegerechte etc. entscheiden.
  • Registerrecht: Eintragungen in Handelsregister und sonstige öffentliche Register tätigen.
  • Nachlassrecht: eröffnen von Testamenten und erteilen von Erbscheinen.
  • Betreuungs- und Vormundschaftsrecht: verpflichten und überwachen von Betreuern, Pflegern und Vormunden und erteilen von familiengerichtlichen Genehmigungen.
  • Insolvenzverfahren: Durchführung des Verfahrens, nach dessen Eröffnung. Dazu gehören die Leitung von Gläubigerversammlungen und die Überwachung der Tätigkeiten des Insolvenzverwalters.
  • Vollstreckungs- und Grundbuchrecht: Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung von Grundstücken verwalten, Gerichtstermine leiten.
  • Mahnverfahren: über Anträge auf Erlass oder beantragte Pfändungen entscheiden.
  • Strafverfahren: statt eines Richters über die Vollstreckung rechtskräftiger Strafen wachen. Das beinhaltet sicherzustellen, dass Verurteilte ihre Strafen antreten und nach Ablauf wieder freigelassen werden.

Sind Sie in der Justizverwaltung tätig, haben Sie Führungsaufgaben und sind unter anderem für Personal und Haushalt, sowie Planung und Organisation verantwortlich. Außerdem kümmern Sie sich um Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und sind selbst bei Bauangelegenheiten gefragt.

Wo arbeitet ein Rechtspfleger?

Bei der Auswahl Ihres Arbeitgebers stehen unterschiedliche Institutionen zur Wahl. Sie können zum Beispiel selbstständig bei Gerichten arbeiten, bei Staatsanwaltschaften, in Banken und Versicherungen angestellt sein, oder in Ministerien, bei Justizverwaltungen, bei Rechtsanwaltskanzleien oder beim Bundesamt für Justiz tätig sein. Des Weiteren können Sie an Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung arbeiten oder an Hochschulen unterrichten.

Je nachdem wo Sie tätig sind, gibt es die Möglichkeit der Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit. Manche Arbeitgeber erlauben auch das Home-Office, und Sie können eventuell sogar in Teilzeit arbeiten. Meist finden Sie sich im Büro oder in Gerichtssälen wieder, doch Sie können auch in Unterrichtsräumen zu tun haben.

Generell ist die Work-Life-Balance als Rechtspfleger/in gut. Nur ab und zu kommt es zu stressigeren Zeiten, wenn es mal viele Aufträge gleichzeitig gibt oder ein Fall sich als komplizierter herausstellt als zunächst angenommen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Rechtspfleger?

Nach drei Jahren Probezeit werden Sie zum Beamten auf Lebenszeit und können nun die Karriereleiter hinaufklettern. Die Positionen des Justizinspektors, des Justizamtsmannes, des Justizrates und des Justizoberamtsrates stehen Ihnen offen. Eine Beförderung geht auch immer mit mehr Verantwortung und einem höheren Gehalt einher.

Wenn Sie noch eine Zusatzausbildung machen, können Sie Amtsanwalt werden. Oder Sie machen ein dreimonatiges Aufbaustudium und qualifizieren sich damit für das Justizmanagement, welches Ihnen Tätigkeiten in der Verwaltung eröffnet.