LIPPERT STACHOW Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB | Bergisch Gladbach
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Das Wichtigste in Kürze
Die Ausbildung zur Patentanwaltsfachangestellten dauert drei Jahre. Während dieser Zeit verdienst Du bereits ein solides Gehalt, das sich von Jahr zu Jahr etwas steigert. Im ersten Jahr beträgt Dein Gehalt ungefähr 740 Euro brutto, im zweiten Jahr 880 Euro brutto und im letzten Jahr circa 980 Euro brutto.
Eine Patentanwaltsfachangestellte arbeitet, wie der Name bereits vermuten lässt, in einer Patentanwaltskanzlei. Sie können aber auch eine Anstellung beim Deutschen Patent- und Markenamt anstreben oder bei verschiedenen Wirtschafts- und Berufsverbänden unterkommen. Die Patentanwaltsfachangestellte ist dafür verantwortlich, dass Patente geschützt werden. Im täglichen Arbeitsleben führen sie also patentrechtliche Dienstleistungen aus. Allerdings fallen auch allerhand organisatorische Aufgaben an, so zum Beispiel das Schreiben der Rechnungen oder Telefonate mit Mandanten.
Für die Ausbildung zur Patentanwaltsfachangestellten ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ausbilder bevorzugen jedoch Bewerber mit Hochschulreife oder mit einem Realschulabschluss. Darüber hinaus sollten Interessenten über eine gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise verfügen. Überdies gelten ein freundliches Erscheinungsbild und eine sorgfältige Arbeitsweise in dieser Branche als Selbstverständlichkeit. Als Auszubildende solltest Du Dich außerdem für juristische Belange interessieren. Ferner ist Verschwiegenheit in diesem Beruf unabdingbar.
Die Ausbildung zur Patentanwaltsfachangestellten ist dual und dauert drei Jahre. Das bedeutet, dass Du die theoretischen Grundlagen in der Berufsschule erlernst und parallel dazu in einem Ausbildungsbetrieb arbeitest. Damit Du weißt, was Dich in der Berufsschule erwartet, hier ein kurzer Überblick über die Themen:
Darüber hinaus lernst oder vertiefst Du in der Berufsschule eine Fremdsprache. Zusätzliche Pluspunkte sammeln kannst Du also bereits bei Deiner Bewerbung, wenn Du schon eine oder mehrere Fremdsprachen sprichst.
Neben der Berufsschule arbeitest Du in einer Kanzlei. In den ersten Tagen schaust Du zunächst Deinen Kollegen über die Schulter, um erst einmal alle Abläufe kennenzulernen. Mit der Zeit bekommst Du aber die Gelegenheit, die Inhalte aus der Berufsschule praktisch umzusetzen. Wenn Du Eigeninitiative und Selbstbewusstsein zeigst, kannst Du schon nach kurzer Zeit eigenständig Aufgaben übernehmen, so zum Beispiel:
Hast Du Interesse an einer Ausbildung zur Patentanwaltsfachangestellten? Dann solltest Du unter anderem diese Qualitäten mitbringen:
Im Idealfall übernimmt Dich Dein Ausbildungsbetrieb nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur Patentanwaltsfachangestellten. Denn dann hast Du die Möglichkeit, erst einmal Berufserfahrung zu sammeln. Wenn Du regelmäßig an Seminaren und Lehrgängen teilnimmst, hältst Du Dich stets auf dem Laufenden. Die Karriereleiter hinaufklettern kannst Du außerdem, indem Du Dich beruflich weiterbildest. Beispielsweise kommen die folgenden Weiterbildungen infrage:
Wenn Du hochschulzugangsberechtigt bist, kommt natürlich auch ein Studium infrage. Diese Studiengänge knüpfen thematisch an Deine Ausbildung an:
Startest Du nach der Ausbildung direkt in das Berufsleben, ist ein Einstiegsgehalt von bis zu 2.300 Euro realistisch. Je mehr Berufserfahrung Du sammelst und je mehr Du Dich weiterbildest, desto höher fällt auch Dein Gehalt aus. Da es sich bei diesem Ausbildungsberuf um einen eher selteneren Job handelt, hast Du recht gute Chancen, nach Deiner Ausbildung eine gut bezahlte Stelle zu finden. Die Unternehmen sind froh, wenn sie ihre Stellen mit gut ausgebildeten Patentanwaltsfachangestellten besetzen können. Daher sind sie bereit dazu, ein Gehalt zu zahlen, das sich durchaus sehen lassen kann. Nach einigen Jahren Berufserfahrung übernimmst Du nach und nach mehr Verantwortung. Irgendwann fällt dann die komplette Korrespondenz und die Fristeinhaltung in Deinen Aufgabenbereich. Das wird entsprechend entlohnt mit bis zu 3.600 Euro brutto im Monat.
Wenn Du gerne im Bereich Recht und Verwaltung arbeiten möchtest, Dir aber noch nicht zu hundert Prozent sicher bist, ob die Ausbildung zur Patentanwaltsfachangestellten genau das Richtige für Dich ist, kannst Du auch noch andere Ausbildungen in Erwägung ziehen. So zum Beispiel die Ausbildung zur:
Möchtest Du allerdings lieber in den Bereich Büro und Sekretariat gehen, bieten sich diese Ausbildungsberufe an:
