Weiss GmbH | Düsseldorf
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Wolfgang Lüttgens GmbH Berlin | Berlin
Ernst Westerfeld GmbH & Co. KG | Düsseldorf
WE Group GmbH & Co. KG | Emstek
Humboldt Institut, Verein für Deutsch als Fremdsprache e.V. | Lindenberg im Allgäu

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Wolfgang Lüttgens GmbH Berlin | Berlin
Ernst Westerfeld GmbH & Co. KG | Düsseldorf
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Humboldt Institut, Verein für Deutsch als Fremdsprache e.V. | Lindenberg im Allgäu
Das Wichtigste in Kürze
Bereits während der Ausbildung verdienst Du ein monatliches Gehalt. Wie hoch dieses letztlich ausfällt, ist unter anderem von der Betriebsgröße und dem Unternehmensstandort abhängig. Die folgenden Angaben dienen deshalb nur als grobe Richtwerte. Im ersten Lehrjahr verdienst Du ungefähr 620 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr beträgt Dein Einkommen 685 Euro brutto und im letzten Ausbildungsjahr steigt es dann noch einmal auf 850 Euro brutto an.
Ein Maler und Lackierer hat einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Da die Ausbildung in drei Fachrichtungen angeboten wird, musst Du Dich bereits während der Ausbildung auf einen Schwerpunkt festlegen. Maler und Lackierer der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung restaurieren Innen- und Außenwände von Gebäuden. Sie arbeiten dekorativ und setzen verschiedene Maltechniken und Farben ein. Ganz anders sieht es bei Malern und Lackierern der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz aus. Sie kümmern sich darum, Fassaden und Wände vor Rost und Verwitterung zu schützen. Darüber hinaus säubern sie die Oberflächen und tragen Schutzmittel auf. Maler und Lackierer der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege kümmern sich um die Sanierung historischer Gebäude.
Für die Ausbildung zum Maler und Lackierer benötigst Du einen Hauptschulabschluss. Ein gewisses künstlerisches Talent und das richtige Gespür für Farben und Formen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Abgesehen davon musst Du in diesem Beruf handwerklich begabt sein, sorgfältig und ausdauernd arbeiten und Deinen Kunden freundlich gegenübertreten.
Maler und Lackierer sind mit der Gestaltung von Fassaden und Innenwänden betraut, restaurieren historische Gebäude wie Kirchen und rekonstruieren Kunstwerke. Da sich diese Fachrichtungen sehr voneinander unterscheiden, musst Du Dich auf einen dieser Themenbereiche spezialisieren:
Beim Bauten- und Korrosionsschutz geht es darum, Gebäude vor Rost und Verwitterung zu schützen. Doch nicht nur an Gebäuden entstehen Schäden durch äußere Einflüsse, sondern auch an Brücken und Mauern. Als Maler und Lackierer bist Du in diesem Bereich dafür zuständig, Risse auszubessern und Bruchstellen mit Beton auszuspachteln. Wenn Du Dich auf die Gestaltung und Instandhaltung spezialisierst, arbeitest Du überwiegend dekorativ. Mithilfe verschiedener Maltechniken gestaltest Du sowohl Innen- als auch Außenwände. Farben werden gemischt, Schablonen angefertigt und Stuckelemente gegossen. Zudem werden Putzschäden ausgebessert, damit die neue Farbe lange hält. Im Bereich der Kirchenmalerei und Denkmalpflege bist Du für die Sanierung historischer Gebäude zuständig. Alte Objekte erstrahlen nach Deiner Arbeit als Maler und Lackierer in neuem Glanz.
Die Ausbildung zum Maler und Lackierer ist eine duale Ausbildung. Das bedeutet, dass Du während der Ausbildung die Berufsschule besuchst als auch in Deinem Ausbildungsbetrieb arbeitest. So kannst Du die theoretischen Inhalte gleich in die Praxis umsetzen und Dich optimal auf Dein späteres Berufsleben als Maler und Lackierer vorbereiten. Die theoretischen Inhalte richten sich dabei nach dem Schwerpunkt, auf den Du Dich festlegst. Es gibt aber auch Grundlegendes, das alle drei Fachbereiche betrifft:
In den ersten Wochen findest Du Dich dann nach und nach im Betrieb zurecht und schaust Deinen Kollegen bei der Arbeit über die Schulter. Nachdem Du Dich mit dem neuen Werkzeug vertraut gemacht hast, darfst Du endlich selber Hand anlegen und verschiedene Maltechniken ausprobieren. Wenn das Ergebnis beim ersten Mal noch nicht zufriedenstellend ist, darfst Du den Kopf nicht in den Sand stecken. Je mehr Übung Du hast, desto besser gelingt Dir Deine Arbeit. Außerdem werden Dir sämtliche Werkzeuge und Maschinen erklärt, damit Du selbständig mit diesen arbeiten kannst. Und auch organisatorische Arbeiten gehören zum Arbeitsalltag von Malern und Lackierern. Sie müssen beispielsweise Projekte planen und Aufträge an Land ziehen.
Wer sich um einen Ausbildungsplatz zum Maler und Lackierer bewerben will, benötigt einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Abschluss. Außerdem solltest Du folgende Qualitäten mitbringen:
Nach drei Jahren Ausbildung steht dann die Gesellenprüfung an, die sich aus drei schriftlichen Teilen und einem praktischen Teil zusammensetzt. Hast Du diese Prüfung bestanden, bist Du staatlich anerkannter Maler und Lackierer. Du kannst nun entweder in einem Malerbetrieb arbeiten oder Dich direkt nach der Ausbildung weiterbilden. Dazu hast Du diese Möglichkeiten:
Die Höhe der Ausbildungsvergütung während Deiner Ausbildung zum Maler und Lackierer richtet sich nach der Betriebsgröße und dem Unternehmensstandort. Deshalb gelten die folgenden Angaben nur als Richtwerte:
Nach Deiner Ausbildung kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von ungefähr 1.800 Euro brutto rechnen. Bildest Du Dich regelmäßig weiter, kann Dein Gehalt um mehrere Hundert Euro ansteigen. Wenn Du Dich beruflich zum Malermeister weiterbildest, sind Gehälter von bis zu 4.000 Euro brutto realistisch.
