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Das Wichtigste in Kürze
Die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen wird überdurchschnittlich gut bezahlt. So kannst Du schon im ersten Lehrjahr um die 950 Euro brutto im Monat verdienen. Im zweiten Ausbildungsjahr steigt Dein Verdienst dann auf monatlich 1.025 Euro brutto an, ehe Du im dritten Jahr mit über 1.100 Euro brutto im Monat rechnen kannst. Bedenke jedoch, dass sich die Ausbildungsvergütung ja nach Bundesland und Branche unterscheiden kann. Auch macht es einen Unterschied, ob der Ausbildungsbetrieb tariflich gebunden ist oder nicht.
Ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen berät sowohl Neu- als auch Bestandskunden zu sämtlichen Versicherungsfragen. Er stellt Finanz- und Versicherungsprodukte vor und schließt Verträge ab. Darüber hinaus bearbeitet ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen Schadens- und Leistungsfälle. Außerdem plant er Marketingmaßnahmen, die dem Unternehmen neue Kunden bescheren sollen. Grundsätzlich kann ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen im Innen- und im Außendienst tätig sein. Verschiedene Sparten stehen ihm offen, so zum Beispiel die Finanzabteilung großer Wirtschaftsunternehmen, Versicherungsgesellschaften, Kreditinstitute und Finanzdienstleister.
Wenn Du Dich für den Beruf des Kaufmanns für Versicherungen und Finanzen interessierst, solltest Du die mittlere Reife oder das Abitur erreicht haben. Wichtig sind gute Noten in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Außerdem solltest Du ein gewisses Verhandlungsgeschick mitbringen und kaufmännisch denken können. Ebenfalls wichtig ist, dass Du sorgfältig arbeitest und Kundendaten vertraulich behandelst. Wenn Du nun noch gerne mit Kunden kommunizierst und eine beratende Funktion einnehmen willst, solltest Du Dich unbedingt für einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bewerben.
Ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen ist in erster Linie dafür zuständig, Kunden in Versicherungs- und Finanzfragen zu beraten und individuelle Pakete zu erarbeiten. Darüber hinaus werden Neukunden geworben – nicht zuletzt mithilfe einer umfangreichen Akquise und weitreichender Werbemaßnahmen. Arbeiten kann ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen im Innen- und im Außendienst. Die Ausbildung kann in verschiedenen Bereichen absolviert werden, so zum Beispiel
Das Aufgabengebiet eines Kaufmanns für Versicherungen und Finanzen ist breit gefächert. Täglich muss er zahlreiche Aufgaben bewältigen:
Noch bis vor einigen Jahren hieß der hier dargestellte Ausbildungsberuf „Versicherungskaufmann”, ehe er 2006 zu „Kaufmann für Versicherungen und Finanzen” umbenannt wurde. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Je nach Vorausbildung kannst Du auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzen. Da die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen dual angelegt ist, besuchst Du die Berufsschule und arbeitest in einem Ausbildungsbetrieb. Nach zwei Lehrjahren spezialisierst Du Dich entweder im Bereich der Versicherungen oder im Finanzbereich. Während der Ausbildung bekommst Du einen grundlegenden Einblick in die drei großen Teilbereiche:
In Deinem Ausbildungsbetrieb lernst Du die praktische Seite dieses spannenden Berufs kennen, während Du in der Berufsschule die theoretischen Inhalte vermittelt bekommst. Beispielsweise erstellst Du den Kunden Finanzpläne, wenn sie ein Haus kaufen oder bauen möchten. Außerdem berätst Du Deine Kunden bezüglich einer Lebensversicherung oder anderer Versicherungen. Die Risiken, die derartige Finanzierungen mit sich bringen können, behältst Du dabei immer im Hinterkopf.
Wie ein Großteil der Auszubildenden führst auch Du ein Berichtsheft, das regelmäßig von Deinem Ausbilder unterzeichnet wird. Nach ungefähr eineinhalb Jahren steht eine schriftliche Zwischenprüfung an. Am Ende der Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen erwartet Dich dann noch eine umfangreiche Abschlussprüfung, die sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil gliedert. Wenn Du diese mit Bravour meisterst, kannst Du Dich schlussendlich staatlich anerkannter Kaufmann für Versicherungen und Finanzen nennen.
Damit Du mit Deiner Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen Erfolg hast, solltest Du einen guten mittleren Bildungsabschluss oder das Abitur beziehungsweise Fachabitur mitbringen. Gute Noten werden insbesondere in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch vorausgesetzt. Gute Noten im Fach Wirtschaft bringen Dir ebenfalls Bonuspunkte ein. Von Vorteil sind außerdem diese Qualitäten:
Wenn die Zwischenprüfung und die Abschlussprüfung erst einmal geschafft sind und Du dann endlich als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen arbeiten kannst, wirst Du Dir schnell die Frage stellen, wie es weitergeht mit Deiner Karriere. Denn auch danach hast Du zahlreiche Möglichkeiten, Dich zusätzlich zu qualifizieren, so zum Beispiel zum:
Außerdem kannst Du Studiengänge absolvieren wie beispielsweise BWL, Wirtschaftsmathematik oder Versicherungsbetriebswirtschaft.
Dein Ausbildungsgehalt steigt mit den Lehrjahren. So verdienst Du im
Diese Zahlen variieren je nach Bundesland und Branche. Die Ausbildungsvergütung ist außerdem davon abhängig, ob Dein Ausbildungsbetrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Nach Deiner Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von bis zu 2.600 Euro brutto im Monat rechnen – vorausgesetzt, das Unternehmen unterliegt einem Tarifvertrag. Die verschiedenen Branchen unterscheiden sich in Sachen Gehalt ebenfalls stark voneinander. Während im Versicherungsgewerbe sehr gut vergütet wird, liegt der Auszahlungsbetrag im Bankgewerbe in der Regel ein paar Hundert Euro darunter.
