G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG | Hohenlockstedt (Großraum Hamburg)
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G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG | Hohenlockstedt (Großraum Hamburg)
Das Wichtigste in Kürze
Die Ausbildung zum Biologielaboranten verläuft insgesamt dreieinhalb Jahre und dual. In dieser verdienst Du im 1. Lehrjahr zwischen 750 und 850 Euro brutto, im 2. Lehrjahr zwischen 790 und 940 Euro brutto, im 3. Lehrjahr zwischen 850 und 1.020 Euro brutto und im 4. Lehrjahr zwischen 890 und 1.100 Euro brutto pro Monat.
Als Biologielaborant arbeitest Du überwiegend im Labor. Bekleidet mit Schutzbrille, Kittel und Handschuhen übernimmst Du Aufgaben wie Ansetzen von Zellkulturen, Untersuchung von Mikroorganismen unter dem Elektronenmikroskop, Ansetzen von Nährmedien, Überprüfung der Wirkung bestimmter Antibiotika, Ausstreichen einer Bakterienlösung auf einer Agar-Platte sowie die Durchführung der PCR. Zudem gehören Tätigkeiten wie Tierexperimente, Pflanzenversuche, Parasitenzüchtung und Untersuchungen von Lebensmitteln auf Keime, Hefen und Schimmel zu Deinem täglichen Berufsalltag.
Wenn Du Biologielaborant werden möchtest, brauchst Du in erster Linie ein technisch- physikalisches Verständnis, Leidenschaft für Experimente und eine perfektionistische Arbeitsweise. Darüber hinaus bevorzugen Ausbilder Absolventen der Sekundarstufe I oder jene, die über ein Abitur verfügen. Bringst Du zusätzlich gute Noten in Biologie, Chemie und Physik mit, steht dem Ausbildungsvertrag nichts mehr im Wege.
Das berufliche Zuhause findet der Biologielaborant meistens in der medizinischen und biologischen Forschung. Gleichermaßen kannst Du aber auch in der angewandten Medizin sowie im öffentlichen Gesundheitswesen arbeiten. Was gleich bleibt: Egal, wo Du als Biologielaborant arbeitest, trägst Du eine große Verantwortung. Die Ziele könnten dabei unterschiedlicher nicht sein. Wo die einen die Ursache für die Entstehung einer bestimmten Krankheit erforschen wollen, tüfteln andere im Labor tagtäglich an der Verbesserung medizinischer Produkte.
Je nachdem, für welche Richtung sich der Biologielaborant entscheidet, trifft er dabei auf ganz verschiedene Aufgaben wie zum Beispiel:
Als Biologielaborant hast Du die Chance, an der Zukunft mitzuwirken. Zusammen mit anderen Wissenschaftlern kannst Du ein Teil neuer medizinischer Entdeckungen sein – diese Aussichten machen die Ausbildung zum Biologielaboranten zu einer zukunftsweisenden und sehr wichtigen innerhalb des deutschen Ausbildungssystems.
Du suchst die Herausforderung und warst schon immer ein Ass in den Fächern Biologie, Chemie und Physik? Dann solltest Du Dir unbedingt die Ausbildung zum Biologielaboranten anschauen.
So kann es für Dich in diesem Beruf nämlich hinter die Kulissen der großen Forschungsinstitute gehen. Ob der Job am Labortisch allerdings wirklich der richtige ist, gilt es zunächst herauszufinden. Bestenfalls bietet sich hier ein vorangehendes Schülerpraktikum an, in dem Du dem Alltag des Biologielaboranten mal ordentlich auf den Zahn fühlen kannst. Zudem solltest Du ein paar wesentliche charakterliche Eigenschaften mitbringen wie zum Beispiel:
Natürlich spielen auch gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächer eine Rolle. Im günstigen Fall bist Du im Besitz der Sekundarstufe I oder besitzt sogar ein Abitur. Nicht zuletzt solltest Du Dir im Klaren darüber sein, dass Du sowohl in Deiner Ausbildung zum Biologielaboranten also auch im Job danach auf Tierversuche treffen kannst. Solltest Du also passionierter Tierliebhaber sein, könnte der Beruf unter Umständen für Dich herausfallen.
Die Ausbildung zum Biologielaboranten dauert insgesamt dreieinhalb Jahre und verläuft dual. Da Du in dieser Zeit zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb pendelst, kannst Du Dein erlerntes, theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden. Für jedes Labor bekommst Du dabei einen Zeitraum von etwa vier bis sechs Wochen eingeräumt, in dem Du alle spezifischen Techniken und Verfahrensweisen der Branche kennen lernst. Ziel ist es, Dich in so vielen Laboratorien wie möglich auszubilden, sodass Du im Anschluss eine breite Wissensbasis für Deinen offiziellen Berufseinstieg besitzt.
Im Fokus der Ausbildungszeit stehen vor allem Lerninhalte wie:
Die gute Nachricht: Dein Ausbildungsgehalt befindet sich in der normalen Durchschnittshöhe. Es staffelt sich dabei nach den Lehrjahren und richtet sich grundsätzlich nach den tariflichen Richtlinien des Unternehmens. Andere Betriebe können frei über die Ausbildungsvergütung ihrer Schützlinge entscheiden. Das bedeutet für Dich, dass Du Dir vor der Vertragsunterschrift gerne auch ein paar Konditionen ansehen kannst und das für Dich attraktivste Angebot aussuchst. Zudem lohnt es sich immer, ein wenig Verhandlungsgeschick an den Tag zu legen und Dich nicht sofort dem ersten Angebot zu unterwerfen.
Trotz der vielen Unterschiede hat sich ein gewisser Trend entwickelt, der mit folgenden Durchschnittsgehältern zu Buche schlägt:
Ausbildung geschafft, aber einfach im Job zu bleiben, reicht Dir nicht? Dann hast Du als Biologielaborant viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Beispielsweise könntest Du eine Weiterbildung zum Labor- oder Biotechniker mit der Fachrichtung Biologie in Erwägung ziehen. Und die bestandene Prüfung als Biotechniker oder Labortechniker erlaubt Dir anschließend sogar den Eintritt in die Hochschulwelt. Relevant wäre hier beispielsweise der Bachelor of Science im Fach Biologie.
Wissenswertes
