VAF GmbH | Bopfingen
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Vereinigte Volksbanken eG | Böblingen
Rhenus Group | Bremen
Rhenus Group | Bremen (28237)

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Das Wichtigste in Kürze
Angehende Änderungsschneider verdienen im ersten Ausbildungsjahr zwischen 645 und 805 Euro brutto im Monat und im zweiten Ausbildungsjahr zwischen 710 und 905 Euro brutto im Monat.
Als ausgelernter Änderungsschneider wirst Du Dich um die maßgerechte Änderung und das Reparieren von Kleidungsstücken und Raumdekorationen kümmern. Das schließt Tätigkeiten ein wie: nähen per Hand und an der Nähmaschine, Kundenkontakt, Änderungen abstecken und markieren, bügeln, Pflege und Instandhaltung von verwendeten Maschinen oder beispielsweise die Auftragsabwicklung mit anschließender Dokumentation und Bezahlung.
Änderungsschneider brauchen in ihrem Job vor allem Kreativität, Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und Genauigkeit. Darüber hinaus müssen Sie freundlich und gut im Umgang mit anderen Menschen sein. Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind ebenfalls wichtige Eigenschaften des Änderungsschneiders.
Ein zu enger Rock oder eine zu weite Hose, ein Loch im T-Shirt oder der kaputte Reißverschluss am Couchkissen – zugegeben: Solche Dinge verursachen keinen Weltuntergang, dennoch können sie manchmal ganz schön nerven. Wie gut ist es da, selbst zur Nähmaschine zu greifen und im Handumdrehen das Lieblingsstück reparieren zu können.
Gehörst Du zu denen, die geschickt sind mit der Nadel und sich manchmal sogar selbst ein Kleidungsstück schneidern, solltest Du unbedingt über eine Ausbildung zum Änderungsschneider nachdenken. Hier dreht sich nämlich alles rund um Dein Hobby. Änderungsschneidereien und Änderungsabteilungen von größeren Mode- und Kaufhäusern bieten die Ausbildung an. Dort arbeitest Du mit Bekleidungsstücken aller Art und darfst Dich um Jacke, Sakko, Kostüm oder Anzug kümmern.
„Alles nach Kundenwunsch”, lautet die Devise. Meint: Vor einer Arbeit im stillen Kämmerlein brauchst Du Dich als angehender Änderungsschneider wirklich nicht zu fürchten. Regelmäßig stehst Du im Kontakt zum Kunden und besprichst mit ihm, welche Änderungen an seinem Kleidungsstück vorgenommen werden sollen. Ist die Aufgabe klar, heißt es: Ran an die Arbeit! Anhand der abgesteckten Markierungen trennst Du Nähte auf oder Reißverschlüsse heraus. Mithilfe Deiner Nähmaschine oder in Handarbeit befestigst Du abgerissene Knöpfe, reparierst eingerissene Taschen oder arbeitest Abendkleider komplett nach Maß um. Wer nun glaubt, der Job des Änderungsschneiders ist nur auf Nadel und Faden beschränkt, der irrt. Die Dokumentation und die Abwicklung der Bezahlung gehören natürlich auch dazu. Ferner wollen Nähmaschinen und Bügeleisen regelmäßig gepflegt und instand gesetzt werden.
Du hast Dich entscheiden und möchtest unbedingt Änderungsschneider werden? Dann solltest Du mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen und gute Noten in den Fächern Werken, textiles Gestalten und Mathematik besitzen. Ferner spielen natürlich auch die Soft Skills eine wichtige Rolle. Handwerkliches Geschick, Spaß an kreativer Arbeit und Fingerspitzengefühl gehören zur Grundausstattung des Änderungsschneiders. Zudem verlangt der Kontakt zum Kunden ein freundliches Wesen und Kommunikationsstärke. Schließlich gilt es herauszufinden, was der Kunde sich wünscht. Das gesamte Anforderungsprofil findest Du in der obenstehenden Zusammenfassung aufgelistet.
Zwei Jahre gehen angehende Änderungsschneider in die Ausbildung. In dieser Zeit wirst Du sowohl den Ausbildungsbetrieb besuchen als auch die Berufsfachschule. Diese duale Organisation macht es möglich, dass Du Dein neu erlerntes Wissen aus dem Klassenunterricht direkt praktisch ausprobieren kannst. Dieses Zusammenspiel macht Zusammenhänge besser verständlich und Dich selbst in Deiner praktischen Arbeit kompetent .
Der Lehrplan wird Dich vor folgende Herausforderungen stellen:
Schulische Ausbildungsinhalte:
Betriebliche Ausbildungsinhalte:
In der Abschlussprüfung beweisen angehende Änderungsschneider noch einmal, was sie gelernt haben. Ist diese geschafft, kann der offizielle Eintritt in die Berufswelt folgen.
Als Azubi zum Änderungsschneider kannst Du mit folgender Vergütung rechnen:
Dies sind natürlich nur Durchschnittswerte. Abhängig von der Wahl Deines Ausbildungsbetriebes, dem Standort und Deiner eigenen Vorerfahrung kann die Höhe etwas variieren. Das ändert sich auch mit dem Einstiegsgehalt nicht. Ein monatliches Brutto zwischen 2.030 und 2.190 Euro ist für den ausgelernten Änderungsschneider üblich. Wer mehr verdienen will, sollte sich nicht lange vor Weiterbildungen drücken. Zusätzliches Wissen ist ein starker Garant dafür, schnell große Karrieresprünge zu machen. Schau Dir dazu gern Deine Optionen an. Im folgenden Abschnitt erfährst Du, wie Du:
Hast Du die Lehre zum Änderungsschneider erfolgreich gemeistert, gibt es viele Möglichkeiten, Deine Karriere weiter anzukurbeln. Wer erst ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln möchte, soll das natürlich sehr gern tun. Nichts ist attraktiver für Arbeitgeber, als ein routinierter, erprobter Arbeitnehmer. Nach ein paar Jahren hast Du immer noch die Möglichkeit, Dich weiterzubilden. Welche Zusatzqualifikationen für den Änderungsschneider attraktiv sein könnten, das erfährst Du in der folgenden Zusammenfassung.
Lehrgänge und Seminare:
Vertiefe Dein Wissen zu einem bestimmten Themengebiet wie beispielsweise:
Berufliche Weiterbildung:
Ein besseres Einkommen und höhere Positionen erreichst Du, wenn Du Dich weiterbildest zum:
Studium:
Mit dem Abitur in der Tasche kannst Du Dir ein breitgefächertes und fundiertes Wissen aneignen. Interessante Fachrichtungen für den Änderungsschneider sind:
Wissenswertes
